Tesla hat am 4. November 2026 offiziell ein europäisches Technik‑ und Prüfzentrum in Berlin‑Köpenick eröffnet und Prüf‑ sowie Validierungskapazitäten in unmittelbarer Nähe seiner Gigafactory Berlin‑Brandenburg installiert. Das Zentrum — benannt Berlin Tesla Engineering Center (BTEC) — nahm den Teambetrieb mit rund 250 Ingenieurinnen, Ingenieuren und Technikern auf und soll nach einer zweiten Ausbauphase auf etwa 500 Personen anwachsen, teilte Tesla bei der Eröffnung mit.
Die Fakten: Standort, Umfang und Aufgaben
Tesla hat Hallen auf dem ehemaligen Kabelwerk‑Gelände in der Friedrichshagener Straße in 30 spezialisierte Labore für Material‑, Antriebsstrang‑ und Fahrzeugentwicklung sowie für Validierungs‑ und Sicherheitstests umgewandelt. Unternehmensangaben, die in lokalen und bundesweiten Berichten zitiert werden, sprechen davon, dass das BTEC bereits über große Prüfstände für Batterie‑Zelltests und Sicherheitsvalidierung (Airbag‑ und Teil‑Crash‑Tests) verfügt und Erkenntnisse direkt in die Produktion in Grünheide einspeisen wird. Tesla beziffert die Gesamtinvestition für das Projekt auf rund €100 Millionen.
Das Zentrum nahm Ende September 2026 den begrenzten Betrieb auf und hielt seine öffentliche Eröffnungsfeier am 4. November 2026 ab, an der der Regierende Bürgermeister von Berlin teilnahm. Tesla erklärte, viele der Anfangsmitarbeitenden seien aus anderen europäischen Engineering‑Standorten — namentlich Tilburg — sowie aus Laborteams an anderen Standorten verlagert worden. Ein formeller Antrag für die zweite Ausbaustufe zur Erhöhung der Kapazität auf rund 500 Ingenieurinnen, Ingenieure und Techniker wurde bereits eingereicht.
Lokale Reaktion und politischer Kontext
Der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner begrüßte das Zentrum bei der Eröffnung und bezeichnete es als „ein starkes Signal für unsere Stadt und ein klares Bekenntnis zu Berlin als Wirtschaftsstandort“ — so berichtete rbb24. Lokale Behörden und Wirtschaftsförderorganisationen werteten die Standortwahl als Gewinn für den Technologie‑ und Forschungsstandort Berlin, insbesondere wegen der Nähe zu Universitäten und zur Infrastruktur der Fabrik in Grünheide.



