In Stuttgart‑Feuerbach demonstrierte Bosch letzte Woche seinen Manufacturing Co‑Intelligence‑Stack — einschließlich eines eingesetzten Smart Maintenance / Shop Floor Agent — vor Journalisten und positionierte agentische KI als praktisches Produktivitätswerkzeug für deutsche Ersatzteil‑ und Komponentenwerke sowie die innerbetriebliche Logistik. Die Entscheidung ist relevant für OEMs, Händler und Zulieferer in Deutschland und Österreich, weil Bosch angibt, dass schnelleres Fehlerfinden und geringere Maschinenstillstände sich direkt in stabileren Teilelieferungen, weniger Linienunterbrechungen und messbaren Kosteneinsparungen für Produktionsstandorte niederschlagen.

Was Bosch in Feuerbach zeigte

Bosch nutzte die Presse‑Runde mit dem Titel „Wenn die Fabrik mitdenkt – KI‑Lösungen für die Industrie“, um den Smart Maintenance Agent zu präsentieren, der auf Tablets und Bedienbildschirmen im Werk Feuerbach lief. Das Unternehmen hob den industriellen Schwerpunkt des Systems hervor: semantische Datenschichten (Digitale Zwillinge und standardisierte Shop‑Floor‑Semantiken) speisen agentische KI, sodass Antworten an reale Maschinenzustände und dokumentierte Verfahren gebunden sind statt an generische LLM‑Ausgaben. Bosch präsentierte die Demonstration gemeinsam mit Microsoft und erklärte, die Lösung werde im Rahmen eines Manufacturing Co‑Intelligence‑Portfolios angeboten.

Bosch verwies die Journalistinnen und Journalisten außerdem auf einen ZDF‑WISO‑Beitrag, der den Feuerbach‑Pilot am 5. Oktober 2026 zeigte; der Fernsehbeitrag zeigte Techniker, die den Smart Maintenance Agent zur Fehlersuche an Geräten nutzten, und illustrierte den Ablauf von Sensordaten zu geführten Reparaturschritten.

Zahlen, die Bosch nennt

Der Anbieter nennt konkrete Leistungssteigerungen: die Kombination von LLMs mit Boschs semantischen Daten und Domänenmodellen „steigere die KI‑Antwortqualität für Techniker von 20 % auf über 60 %“, und das Unternehmen gibt an, sein Shop Floor Agent „reduziere aktiv Maschinenstillstände, was sich für ein typisches Werk auf nahezu 1 Mio. € Wert auswirke.“ Bosch nutzte diese Zahlen in öffentlichen Stellungnahmen und Interviews, die während der Runde und in begleitenden Beiträgen gegeben wurden.