Deutschlands größte Industriegewerkschaft, IG Metall, intensivierte am 2. November 2026 eine Welle von Warnstreiks, die direkt bedeutende Fahrzeug‑ und Komponentenstandorte wie Audi und Mercedes‑Benz betrafen — eine Störung, die für Fahrer, Händler und Beschäftigte in Deutschland und dem benachbarten Österreich relevant ist. Die Aktion, die inmitten eines nationalen Kaufkraftdrucks begann, unterstreicht, wie Tarifverhandlungen im Metall‑ und Elektrobereich schnell auf die Produktion und Lieferketten der Autoindustrie übergreifen können.

Was diese Woche passiert ist

Am Montag, dem 2. November, legten Beschäftigte an mehreren Standorten die Arbeit nieder, als die IG Metall die Streikmaßnahmen in den laufenden Tarifverhandlungen ausweitete. Die Gewerkschaft fordert ab November eine Lohnerhöhung von 5 %, stärkere Sicherungen für Arbeitsplätze und Produktionsstandorte sowie neue Gewinnbeteiligungsregelungen für gut laufende Branchen. Die Arbeitgeber konterten mit dem Vorschlag einer Einmalzahlung von 1 % im Juli 2027 und einer Erhöhung um 1,3 % ab Juli 2028 — ein Angebot, das die Gewerkschaft als unzureichend zurückwies. Der Streit betrifft rund 3,7 Millionen Beschäftigte in Deutschlands Metall‑ und Elektroindustrie.

In Berichten namentlich genannte Unternehmen umfassen Audi und Mercedes‑Benz, wo Warnstreiks in Schichten und Werken wie dem Marienfelder Standort von Mercedes in Berlin stattfanden. Tata Steel und andere Zulieferer verzeichneten ebenfalls Arbeitsniederlegungen, als die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen wollte, ihr Angebot zu verbessern. Die Gewerkschaft erklärte, das Arbeitgeberpaket entspreche einer Reallohnkürzung und forderte eine Ausweitung der Arbeitskampfmaßnahmen; die Streiks sollten sich durch die Woche ziehen, wobei die Gewerkschaft plante, die Teilnahmezahlen am Freitag zu veröffentlichen.

Wie die Verhandlungen stehen