Fahrer, die aus Deutschland nach Österreich einreisen — und Flotten, die den Westautobahn‑Korridor (A1) nutzen — erhielten am 23. Oktober 2026 eine neue Hochleistungs‑Lademöglichkeit, als Salzburg AG ihr größtes öffentliches Schnelllade‑Hub in Eugendorf (Wallersee) eröffnete. Die Anlage ist für gemischten Verkehr ausgelegt: Pkw‑E‑Fahrzeuge, elektrische Lkw und Gespanne können den Standort nutzen, ein Detail, das für Fernreisende und gewerbliche Betreiber auf Routen zwischen Salzburg und Deutschland von Bedeutung ist.

Hub‑Spezifikationen und Hardware

Das Eugendorf‑Hub liegt direkt an der Autobahnausfahrt Wallersee (A1) und bietet acht DC‑Schnelllader mit einer insgesamt installierten Leistung von 1.400 kW: sechs Ladepunkte mit bis zu 480 kW und zwei mit bis zu 600 kW. Zwei Parkpositionen sind für E‑LKWs oder Pkw mit Anhänger konfiguriert, sodass Durchgangsverkehr ohne komplizierte Manöver möglich ist. Der Bau begann im Juni 2026 und das Projekt wurde in etwa vier Monaten fertiggestellt; Salzburg AG gibt an, dass es Teil einer in etwa 6‑Millionen‑Euro‑Investition in öffentliche Ladeinfrastruktur für 2026 ist.

Electrive.net stellt fest, dass der Standort Alpitronic Hypercharger HYC1000‑Hardware verwendet und mindestens zwei Batteriespeicher‑Einheiten von M‑TEC enthält, was auf eine batteriegepufferte „Hub“‑Architektur hinweist, die Lastspitzen im Netz glättet und die nutzbare Leistung für sehr leistungsstarke Ladevorgänge verbessert.

Preisgestaltung und regulatorischer Kontext

Die Pressemitteilung von Salzburg AG nennt keinen ad‑hoc‑Preis pro kWh für das Eugendorf‑Hub; nach den EU‑AFIR‑Regeln müssen öffentliche DC‑Ladepunkte mit 50 kW und mehr jedoch den ad‑hoc‑Preis pro kWh vor Beginn einer Sitzung anzeigen und gebräuchliche Zahlungsmethoden zulassen — eine Transparenzanforderung, die nun in allen Mitgliedstaaten gilt. Das bedeutet, dass Fahrer den Preis pro kWh am Verkaufsort sehen können müssen, bevor sie einstecken.